top of page

Abnehmen - so kann es gehen

  • hoffmdan0
  • 5. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Tipps zum gesunden Abnehmen von Daniela


Dein Pferd ist nach dem Winter etwas pummelig – und jetzt kommt auch noch die Weidesaison? 🌱 Oder du hast ein Pferd, das zu Rehe neigt und dringend Gewicht verlieren muss? 🚨 Dann kommen hier ein paar alltagstaugliche Tipps, wie du langfristig ein gutes Gewicht bei deinem Pferd erreichst. ✅

 

Schritt 1: Wissen statt schätzen. 🔍

Wiege dein Pferd auf einer unserer Touren, anstatt nur nach Blick zu schätzen. Das Auge täuscht oft! Zur Orientierung gibt es vom TWI eine Liste mit rassetypischen Gewichten je nach Stockmass. 📋 Damit kannst du schätzen, wo dein Pferd liegen sollte und wie viel tatsächlich zu viel ist. Auf Anfrage leiten wir dir diese Liste gern weiter — sie kann dort aber auch gegen einen Obolus erworben werden.

 

Beispiel zur Einordnung:

Dein Isländer sollte bei einem Stockmass von 136 cm laut TWI-Liste ca. 360 kg wiegen — und bringt 410 kg auf die Waage? Oha! 😳 Das sind rund 14 % zu viel. Da spricht man schon von schwerer Adipositas, und das Pferd ist oft nur noch eingeschränkt reitbar. Das darf (und sollte) sich ändern. 💪

 

Schritt 2: Raufutter realistisch prüfen. 🌾

Nicht jedes Pferd kommt mit Heu ad lib klar. In der Praxis rechnet man mit dem Erhaltungsbedarf: Oft reichen 1.5–2 kg zuckerarmes Heu pro 100 kg Körpergewicht, bei Bedarf und wenn es vertragen wird, ergänzt mit bis zu 1/3 gutem Stroh - am besten Bio. Bei leichtfuttrigen Pferden rechnet man eher mit dem unteren, bei schwerfuttrigen eher mit dem oberen Ende vom Erhaltungsbedarf.

 

Schritt 3: “Kleinigkeiten” zählen mit. 🍎🥕

Müsli fürs Mineral, „weil die anderen auch was bekommen“, Leckerli, Karotte, Apfel – das summiert sich schnell. So schwer es fällt: reduziere auf so wenig wie möglich und so viel wie nötig. 🎯

 

Weidezeit bewusst steuern. 🌱⏱️

Als Richtwert gilt: 1 Stunde Weide kann etwa 1 kg Heu ersetzen. Beobachte dein Pferd: Ist es zufrieden, passt es. Wird es dauerhaft grantig, braucht es eventuell Anpassungen — hungern soll es nicht. 🙏

 

Der entscheidende Faktor: Bewegung. 🏇

Je mehr (sinnvolle) Bewegung, desto besser. Ideal sind längere Ritte in gutem Tempo und allen Gangarten sowie bergauf/bergab. Wenn’s zeitlich mal nicht geht: Bodenarbeit ist auch gut — aber “wochenlang nur 20 Minuten spazieren” ist meist zu wenig. Ziel kann sein, dass ihr 20 Minuten am Stück locker traben könnt, ohne danach aus der Puste zu sein.

 

Gegen Langeweile-Fressen: 🌿🪵

Biete Knabberäste (z.B. Birke, Kirsche, Tanne) an und schaffe Beschäftigung und Bewegungsanreize — im Offenstall so wie in der Box (z.B. auch mit Intelligenzspielzeug).

 

Wichtig bei Rehe/Verletzung: 🚑

Wenn du auf tierärztlichen Rat deutlich weniger füttern sollst, beobachte dein Pferd gut — ggf. sind Blutkontrollen nötig, weil das den Stoffwechsel belasten kann. Ohne zwingenden Grund und tierärztliche Begleitung solltest du niemals unter den Erhaltungsbedarf (1.5–2 kg/100 kg) gehen. ⚠️

 

Wenn trotz allem nichts passiert:

Dann kann ein Stoffwechselproblem dahinterstecken. In dem Fall: kompetente Futterberatung hinzuziehen und tierärztlich abklären lassen. 🩺

 

Zum Schluss: Eine schöne Weidesaison! ☀️🌿

Und keine Sorge: Am Ende der Saison sind viele Pferde etwas schwerer. Solange es bei max. 5–10 % über dem Normalgewicht bleibt, kann es eine normale Schwankung sein. 🙂

 

Die aktuellen Touren in der ganzen Schweiz findest du hier.


Wir freuen uns auf den nächsten Wiegetermin bei dir im Stall!


Dein Team von der Hippobalance

 
 
 

Aktuelle Beiträge

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page